28. Dezember 2015

Lovely Things: Glück ist messbar

Hoffentlich zeigt sich 2016 das Glück oft auf der 6 und wenig im Tristesse Bereich !



Das Thermometer ist von der Künstlerin Kristine Tornquist. 

19. Dezember 2015

Weihnachten 2015


and smile!


15. Dezember 2015

Kunst: Fotografie von Franziska Hauser

Einen Schatz entdeckt. Einen fotografischen. Rechtzeitig vor Weihnachten. 
Ich werde mir ein Bild der Fotografin Franziska Hauser wünschen. 
Ihre "Kindsein" Serie berührt mich besonders, so zart, still und frei wünscht man sich Jedermanns Kindheit. Das ist auch meine einzige, nicht ästhetische, Kritik:
man spürt beim Betrachten der Bilder diesen "Bullerbü-Druck", also Kindern paradiesische Momente und zwar am besten nur solche, voller Toberei, Verstecken, Verkleiden und Nacktbaden zu ermöglichen. Seit ich Kinder habe, bin ich der Meinung, dass Bullerbü soviel Stress, schlechtes Gewissen und Unzufriedenheit über die eigene, urbane Lebensweise hervorruft, dass dieses Buch und speziell die Verfilmung auf den Index gehören. Altersbeschränkung bis 12 Jahre und dann wieder ab 50... 
Zurück zur Kunst. Es gibt andere "Sehnsuchtsbilder" im Werk von Franziska Hauser, die auch die malerische, feinsinnige Qualität haben, mich aber nicht "stressen": 
Doppeltbelichtete, montierte Landschaften, die mit einer Konica von 1934 gemacht und betörend schön sind.






Das wünsche ich mir:


10. Dezember 2015

Lovely Things: Leuchte Fairy Wire

Vor einigen Jahren haben der Designer Michael Ramharter und der Architekt Alexander Bauer eine Lampe entworfen, die besonders gut in die Weihnachtszeit passt, da sie aus handelsüblichen Lichterketten samt ungeliebten Kabelchaos eine poetische Kleinskulptur zaubert.




Die Lampe funktioniert nach dem Plug and Play Prinzip: Das Träger- und Stützmaterial Pappe wird an vorgestanzten Sollstellen mit den Lämpchen der beigelegten Lichterkette durchbohrt. Aus der Verpackung wird nach dem Vorbild von Umzugskartons der Stützfuß gefaltet. Stecker rein und dann Magic.




Es war geplant Muji als Produzenten und Vertriebspartner zu gewinnen, aber die wollten nicht. Schön doof, ich glaube sie würde sich gut verkaufen. Bei Interesse bitte bei mir melden.

4. Dezember 2015

Kate Moss darf das

Beim Frisör natürlichTratsch gelesen. Und erfahren, dass Kate Moss- Kultmodel und Stilikone- ihren ersten Interiordesign Job gemacht hat. Aha. Kate Moss kann natürlich machen was sie will, und sie will das offenbar, denn nötig hat sie das ja nicht, aber es ist erstens ziemlich protzig geworden und zweitens symptomatisch für das Ansehen dieser Tätigkeit. 
Es ist schon lange so, dass Einrichten/Design ein Parkplatz für berühmte, reiche Frauen/Töchter ist. Wie auch Schmuckmachen, bei Christies arbeiten und Shiatsu lernen, aber hier sind sich alle einig, dass es nur gutgehen kann, wenn Frau Moss, die sich so gut anziehen kann, mit einem unlimitierten Budget (Auftraggeber ist die Hoteldesigngruppe YOO, Philipp Starck ist Mitbesitzer) loslegen kann. 
Aber es ging doch schief. Nicht stilistisch, gewissen Leuten gefällt das schon, die Vermarktung bzw. der eigene Anspruch ist aber reparaturbedürftig. Frau Moss erzählt nämlich, sie habe den Job gemacht, um ihre Liebe zur englischen Landschaft auszudrücken. Das "Country" wolle sie in in den Wohnraum integrieren. 
Okay, das geht mit verspiegelten Bettrahmen, goldenen Sofas und Veloursteppichen super!

Viel Natur...
Countrystyle à la Moss

Auch rasend originell, dieses Zimmer 



Aber Kate Moss macht eine gute Figur (haha, immer diese Wortspiele), alles ist very Moss, heißt es. Egal, ich liebe sie, als Model, und sie darf das. 


1. Dezember 2015

Job: sweet Suite

Vor acht Jahren hatten wir ein schönes Umbauprojekt in einer ehemaligen Schokoladenfabrik (daher viel braun). In eines der Lofts haben wir zwei kleine Suiten eingerichtet, die jetzt leider abgerissen werden, da alles verkauft und neu genutzt wird. Schade, weil ich finde, das ist immer noch ein gutes Projekt von uns. Nicht schade, weil der neue Besitzer uns wieder beauftragt hat