31. März 2019

Haus am Fluss - nahe am Wasser gebaut

Eine schöne Aufgabe: ein Haus aus dem Dornröschenschlaf erwecken.
Das ehemalige Flusskraftwerk im Piestingtal, das wir für den Verkauf aufbereitet haben, d.h. Einrichtung und Grundrisse geplant und visualisiert, sowie die erforderlichen Unterlagen für die Baugenehmigung organisiert, ist nicht mehr zu haben. Aber es beibt ein Lieblingsprojekt von uns.
Es ist ein so zauberhafter Ort, der Entfaltung fordert und fördert, das wir selbst überlegt haben, es jemanden aus der Familie zum Kauf vorzuschlagen. Aber der Nachteil sind die vielen Treppen, die unseren Eltern in naher Zukunft schwer fallen würden. Die jungen in der Familie wollen erstmal in die Welt hinaus und wir haben ja bereits ein Haus. Man muss ja nicht alles haben, was gefällt.
Alle Informationen: Haus am Fluss

Hier Beispiele, wie es aussehen könnte.
Man könnte aber auch ein großes Atelier oder eine Werkstatt oder einen Veranstaltungsort, Büro, Praxis machen oder einfach ein nahes Hide-Away von der Großstadt oder...ganz nach Wunsch.


wie gesagt direkt am Wasser, aber trocken
sehr kleines Grundstück, das wenig Arbeit macht, aber Terrasse möglich
Küche, Kammer und Eßplatz im Erdgeschoß 75 qm groß
Erdgeschoß mit Aufgang zum 1. Stock
Erdgeschoß mit Eingang
Wohnraum im 1.Stock
Bad im 1. Stock
1. Stock Aufteilung Variante. Auch zwei Schlafräume möglich

28. März 2019

Location Fotoalbum

Das eine berufliche Standbein, die Filmausstattung, ergab, das unser Haus gerne und oft als Location für Film-und Fotoshootings genutzt wird.
Der Grundriß und ja auch unser stilvoller Stil eignen sich gut für die Kamera. Es ist ein lohnendes Zubrot für uns und ermöglicht den Erhalt von Haus und Garten, was uns sonst deutlich schwerer fallen würde. Trotzdem hat man aber immer das Gefühl, das es nie fertig und paletti ist.
Jedenfalls mache ich viel zu wenig Fotos von dem Tohuwabohu, was dann hier herrscht und das nicht jedermanns Sache ist. Man muss das schon aushalten, das ca. 30 Leute alles umräumen, benutzen, anfassen und kommentieren.
Privat ist da kaum noch etwas. Auch ich muss bei anderen Locations beruflich oft sämtliche Laden öffnen, erblicke was unter Betten und Schränken lagert und erfahre unfreiwillig viel über die Bewohner. Ich halte das ganz gut aus, in beiden Richtungen.
Es geht erstaunlich selten etwas kaputt und noch nie habe ich einen Diebstahl erlebt! Es ist nie etwas weg nach einem Dreh, sondern immer nur verräumt. Manchmal auch monatelang. Der Lieblingssweater einer Tochter ist jetzt nach 2 Monaten im Schrank für die Winterkleidung aufgetaucht. Alles gut.


So sieht das bei uns dann aus:


Set für A1

Set für A1

Set für AUA

Set für Bank Austria

Set für Recheis

Set für Supermarkt

Set für Supermarkt

Set für IngDiba
Set für IngDiba

Set für Iglo

Set für Mac Donalds

Set für Thalia

Set für Verbund

Set für Verbund


22. März 2019

not bad

Ein häßliches, blassgelbes, sehr kleines Badezimmer aus den 70er Jahren haben wir in ein nachtblaues, zeitgemäßes Schmuckstück verwandelt.
Die knapp 4 qm haben leider viel mehr Geld verschlungen als gedacht, weil sämtliche Rohre, Elektrik, Lüftung, Heizung - also die ganze Technik neu gemacht werden musste. Für die Gestaltung blieb nicht mehr viel vom Budget übrig, daher ist das Hauptelement Farbe und ein toller Spiegel (Ikea!).
Für die Boden- und Wandfliesen habe ich einen Restposten von dem spanischen Hersteller Equipe auftreiben können. Die Beleuchtung besteht aus einer selbstgebastelten Spiegelleuchte und einem LED Band als Raumlicht.
Einziges Manko, die Wandfarbe "Augarten" von Galerie SO. Hält nicht, was die Beschreibung verspricht. Der Anstrich musste dreimal nachgebessert werden und die Lackfarbe für den Türrahmen hat nicht den exakt gleichen Farbton wie die Latexwandfarbe, was bei dieser Preisklasse sein muss. Ich bleibe in Zukunft bei Farrow & Ball (allerdings haben die nicht so ein schönes Blau, wie ich es für dieses Bad wollte). Aber der Raum ist not bad!

Vorher:



Nachher:




der Farbton vor der Ausbesserung: viel zu staubig
hier sieht man den Farbunterschied zwischen Lack und Latex

6. März 2019

ganz Wien...

Die heurige Ballsaison ist vorüber, da passt es unsere Weinbar für den "Ball der Bälle" zu posten.
Die ist jetzt schon im dritten Jahr im Einsatz und ist nach der ersten komplizierten Brandschutzprüfung (Österreich hat eigene besonders strenge Brandschutznormen, die die üblichen EU Zertifikate der verwendeteten französischen Tapete zuerst nicht gelten liessen) immer noch tadellos elegant!
Ich bin gespannt, wie lange sie noch dem Opernball dient, denn üblicherweise wechselt mit einem neuen Direktor auch die zuständige "Opernballlady" und somit das Gestalterteam. Und Bogdan Roščić soll ja 2020 alles anders machen, das ist Teil seiner Jobdescription.
Die lustigste Aufgabe für uns ist die jährliche Grafikanpassung der Weinkarte, da geht es in erster Linie um die Preise, daher weiß ich:
das billigste Achterl Weißwein kostet 15 Euro, das billigste Glas Sekt 12 Euro, das billigste Glas Champagner 39 Euro und ein stilles Mineralwasser (0,33l) kostet 7,50 Euro.
Jedes Jahr malen wir uns aus, die Zahlen guerillamäßig zu fälschen. Nach unten natürlich.
Trauen uns aber nicht.
Aber wenn wir wissen, dass wir nicht mehr im Boot sein sollten... dann - Schnaps für alle!






Stofftapete "Alliances Vases" von Elitis



Leider haben sie unsere hübschen Untersetzer nicht drucken lassen. Aus Kostengründen!

5. März 2019

neue Küche

Man muss auch mal was für sich tun, heißt es ja.
Wir haben uns eine neue Küche entworfen und von unserem grandiosen Tischer (www.zottler.eu) bauen lassen. Ich bin so sehr zufrieden, obwohl die alte Küche auch sehr schön war, dass ich tatsächlich mehr koche, lieber aufräume und den Kindern gelassener das Feld für ihren Kochspass überlasse. Denn sie ist viel praktischer, robuster und auch im Chaos chic, da lassen mich Teenagergelage kühl. Ein Gewinn für uns alle.
Urprünglich wollten wir nur einen neuen Herd und Kühlschrank haben, aber dann passte alles nicht mehr von den Maßen zusammen und -schwupp- brauchte es eine komplett neue Küche.
Um auch Kunden von uns besser beraten zu können, haben wir unseren Entwurf von drei Küchenherstellern im Vergleich zu unserem Tischler anbieten lassen. Die Überraschung für mich war, dass Bulthaup, wo ich mich privat gar nicht reintraue und ich beruflich nie Auftraggeber für habe, eine vorzügliche Beratung bietet. Natürlich teuer, aber angemessen für die Leistung und ein so kundenorientierter Service, dass ich ohne meinen Background sofort bestellt hätte. Bei Miele und Leicht dagegen war es kaum günstiger, aber sehr viel abgedroschenere und standardisiertere, fast bevormundene Vorschläge. Aber am günstigsten und individuellsten war mal wieder der Tischler!


was man nicht gut sieht: Induktionsmulde mit Knäufen und integrierten Dunstabzug von Miele, Backofen Siemens
Arbeitsplatte Dekton, das wie Terrazzo aussieht, aber leider ein Auslaufmodell ist
Küchenfonten MDF, Griffe und Bord Eiche, Metrofliesen von Originalstyle
Schrank für Geschirrspüler und Kühlschrank mit Eichenholzlamellen